Vertreterversammlung 2006
Einlass Vertreter 2006Die ordentliche Vertreterversammlung der WG "Karl Marx" fand am 29. Juni 2006 im Bürgerhaus Am Schlaatz statt. Die Beschlussfähigkeit der Vertreterversammlung war mit 29 anwesenden Vertretern gegeben.

Auf der Tagesordnung standen die Berichte von Vorstand und Aufsichtsrat zum Geschäftsjahr 2005, der Bericht des Prüfungsverbandes über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung unter Einbeziehung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2004, die Diskussion der Berichte sowie die anschließenden Beschlussfassungen über die

  • Feststellung des Jahresabschlusses 2005
  • Deckung des Jahresfehlbetrages in Höhe von -497.690,07 EUR
  • Entlastung des Vorstandes für 2005
  • Entlastung des Aufsichtsrates für 2005
Frau KruseDarüber hinaus stand die Neuwahl von Mitgliedern des Aufsichtsrates gemäß § 24 der Satzung an. Die langjährigen Aufsichtsratsmitglieder Erwin Brauer und Eckart Domröse wurden wiedergewählt. Neu in den Aufsichtsrats gewählt wurde Frau Marion Kruse, die seit 21 Jahren Mitglied in der Genossenschaft ist und sich seit 8 Jahren als Vertreterin engagiert.
Vertreter 2006Zum Geschäftsjahr 2005

Per 31. Dezember 2005

  • Die Liquidität der WG "Karl Marx" war und ist ständig gegeben.
  • Bilanzvolumen: rund 280,6 Mio. EUR
    (Vorjahr: rund 281,5 Mio. EUR)
  • Jahresfehlbetrag: rund 0,5 Mio. EUR
    (Vorjahr: rund 2,5 Mio. EUR)
  • Die Eigenkapitalquote liegt mit 50,3 Prozent unverändert über dem Durchschnitt vergleichbarer Wohnungsunternehmen.
  • Aufwendungen für komplexe Modernisierung von 140 Wohnungen rund 4,9 Mio. EUR
    (Vorjahr: 178 Wohnungen mit rund 6,5 Mio. EUR)
  • Insgesamt 577 Kündigungen
    (Vorjahr: 574 Kündigungen)
  • Leerstandsquote: liegt unter 1 Prozent
    (Vorjahr: 1,5 Prozent)
  • Registrierte Mitglieder: 7 215
    (Vorjahr: 7 245)
  • Genossenschaftswohnungen 2005: 6 627
    (Vorjahr: 6 627)
  • Ein Ausbildungsplatz für die Ausbildung zur Immobilienkauffrau wurde vergeben.
Herr Hahn_Vertreter 2006Auszug aus dem Lagebericht des Vorstandes

Im Mittelpunkt des Handelns im Berichtsjahr stand der auf eine effiziente Bewirtschaftung der genossenschaftlichen Wohnungsbestände ausgerichtete Geschäftsbetrieb. Vorstand und Mitarbeiter der Geschäftsstelle sind stolz auf das erreichte Jahresergebnis 2005. Mit einem im Berichtsjahr realisierten Mitteleinsatz in Höhe von insgesamt 7,3 Mio. EUR wurden die Wohnbedingungen in der Genossenschaft weiter verbessert und aktuellen Anforderungen und Erfordernissen angepasst. Dies erfolgte auf der Grundlage des Finanz- und Erfolgsplanes der WG "Karl Marx" für die Jahre 2005 bis 2009 bei gleichzeitiger Aktualisierung des Bauplanes.

Nach der gelungenen WERKSTATT 2004 "Vielfalt künftiger Wohnbedürfnisse" wurde auch im September 2005 eine außerordentliche Vertreterversammlung, die WERKSTATT 2005 "Von der WOHNUNGSgenossenschaft zur WOHNgenossenschaft" durchgeführt. Diesmal ging es hauptsächlich um das Vertreteramt und um die Bedürfnisse und Erwartungen der Zielgruppe Familien mit Kindern.
Frau Marek_Vertreter 2006Bericht des Aufsichtsrates

Die Aufsichtsratsvorsitzende, Frau Dr. Elke Marek, bescheinigte der Genossenschaft eine gute Arbeit im Geschäftsjahr 2005 und sprach allen Beteiligten dafür den Dank des Aufsichtsrates aus. Sie empfahl den Vertretern , die vorgelegten Berichte zu bestätigen und die erforderlichen Entlastungen zu erteilen.
Bericht über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung unter Einbeziehung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2004

Der Prüfungsverband im Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V., vertreten durch Herrn Karl Fietzek, bescheinigte der WG "Karl Marx" eine geordnete Vermögenslage sowie eine sehr solide wirtschaftliche Situation, der von der Vertreterversammlung am 23.06.2005 festgestellte Jahresabschluss 2004 entspricht den gesetzlichen Vorschriften.


Bestätigung der Beschlussvorlagen zur Feststellung des Jahresabschlusses 2005

In der Beratung der Berichte wurden detailliert vorgetragene Anfragen von insgesamt 10 Vertretern durch Vorstand und Aufsichtsrat sachkundig beantwortet. Die 29 anwesenden und stimmberechtigten Vertreter der Genossenschaft nahmen anschließend die einzelnen Beschlussvorlagen einstimmig an.

Anschließend bedankte sich der Aufsichtsrat bei den Vertretern für ihre disziplinierte und sachkundige Beteiligung und lud zum gemeinsamen Abendessen ein.