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Vertreterversammlung 2008
Die ordentliche Vertreterversammlung der Wohnungsgenossenschaft "Karl Marx" Potsdam eG findet am 24. Juni 2008 im Hotel "Am Griebnitzsee“ statt.
Tagesordnung
der ordentlichen Vertreterversammlung am 24. Juni 2008
1. Eröffnung und Begrüßung durch die Aufsichtsratsvorsitzende
2. Ausführungen zum Lagebericht und Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007 durch den Vorstand
3. Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2007
4. Bericht gemäß § 59 Genossenschaftsgesetz über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung unter
Einbeziehung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2006 und Beschlussfassung gemäß § 43 GenG
5. Beratung über die Berichte
6. Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2007
7. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinnes zum 31. Dezember 2007
8. Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2007
9. Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2007
10. Neuwahl von Mitgliedern des Aufsichtsrates gemäß § 24 der Satzung
11. Bestellung eines Vorstandsmitgliedes (Wiederbestellung Herr Hahn)
12. Schlusswort durch die Aufsichtsratsvorsitzende
Man kann ja bekanntlich nichts für seine Eltern und doch hat die Verwandtschaft zu seinem Vater Martin Ferdinand Rohmann drei Gegenstimmen bei seiner Wahl in den Aufsichtsrat der Genossenschaft gekostet. Denn fachlich gab es an dem jungen Rechtsanwalt nicht viel auszusetzen. Aber Vater und Sohn gemeinsam im Aufsichtsrat? Da hatten einzelne unter den 33 anwesenden Vertretern auf der jüngsten ordentlichen Vertreterversammlung am 24. Juni dann doch Bedenken. Die übergroße Mehrheit und auch der Aufsichtsrat, wie Vorsitzende Dr. Elke Marek begründete, sahen das nicht so, erkannten vielmehr den Kompetenzgewinn und wohl auch die Tatsache, dass Rohmann Junior am Beispiel des Seniors über die Jahre gut erkennen konnte, dass ein Aufsichtsratsmandat in erster Linie Mehrarbeit bedeutet. Einstimmig hingegen wurde die Vertragszeit von Ulf Hahn als Vorstands vorsitzender bis 2013 verlängert, was den Vertretern insofern nicht schwer fiel, weil zuvor der Jahresabschluss 2007 behandelt worden war. Darin weist die Genossenschaft seit über 13 Jahren zum ersten Mal wieder ein positives Jahresergebnis von rund 140.000 Euro aus. Die Vertreter quittierten diese und andere gute Zahlen der zurückliegenden Geschäftsentwicklung mit der einstimmigen Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Zuvor hatte ihnen Karl Fietzek, Prüfer vom Verband der Wohnungsunter nehmen erklärt, dass nach seiner Analyse der Geschäftsdaten die Karl Marx „gut aufgestellt“ und „ein gesundes Unter nehmen“ sei. Er unterlegte diese Feststellung mit Werten aus den untersuchten Haushaltszeit räumen und wies etwa auf die sehr niedrige Quote leerstehender Wohnungen von 3,14 Prozent hin, die bei vergleichbaren Unternehmen im Mittelwert eher bei zwölf Prozent liegt. Auch die Quote des Eigenkapitals der Genossenschaft von über 50 Prozent werde von vielen anderen nicht erreicht. In dieser Kategorie liege der Mittelwert eher bei 30 Prozent. So konnte dann auch der Kaufmännische Vorstand Bodo Jablonowski relativ gelassen bleiben, obwohl bei ihm die schwierigste Anfrage des Abends landete: Warum denn die Genossenschaft bei einem positiven Abschluss und so stabiler Lage keine Gewinnausschüttung vornehme? Dies sei, antwortete er, eine Frage der nachhaltigen Finanzplanung. Denn eine kurzfristige Gewinnausschüttung, wie sie die Satzung im Prinzip erlaubt, wäre unter Umständen ein relativ bescheidener Einmal-Effekt, der durch die zusätzliche Besteuerung nur in recht geringer Summe in den Portemonnaies der Mitglieder ankäme. Es sei zunächst sinnvoller, größere Überschüsse zu erwirtschaften, um die eigentliche Kernaufgabe, die Sicherung bezahlbarer Mieten, neben einer denkbaren Dividendenauszahlung abzusichern. |
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