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Vertreterversammlung 2011
Die ordentliche Vertreterversammlung der Wohnungsgenossenschaft "Karl Marx" Potsdam eG fand am 30. Juni 2011 im Steigenberger Hotel Sanssouci, Allee nach Sanssouci 1 statt. Die Beschlussfähigkeit der Vertreterversammlung war mit 38 anwesenden Vertretern gegeben.
Tagesordnung
Auf der Tagesordnung standen die Berichte von Vorstand und Aufsichtsrat zum Geschäftsjahr 2010, der Bericht des Prüfungsverbandes über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung unter Einbeziehung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2009, die Diskussion der Berichte sowie die anschließenden Beschlussfassungen über die
• Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 20
• Eröffnung und Begrüßung durch die Aufsichtsratsvorsitzende
• Ausführungen zum Lagebericht und Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 durch den Vorstand
• Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2010
• Bericht gemäß § 59 Genossenschaftsgesetz über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung unter Einbeziehung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2009 und Beschlussfassung gemäß § 43 GenG
• Beratung über die Berichte
• Beschlussfassung über die Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2010
• Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinnes zum 31. Dezember 2010
• Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2010
• Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2010
• Neuwahl von Mitgliedern des Aufsichtsrates gemäß § 24 der Satzung
• Beschlussfassung zur Satzungsänderung
- Anlage zur Satzung, Absatz 1 und Absatz 2
• Schlusswort durch die Aufsichtsratsvorsitzende |
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Vertreterversammlung entlastet Vorstand und Aufsichtsrat
Wenn Vorstand und Aufsichtsrat ohne Auflagen und einstimmig entlastet werden, bescheinigen ihnen die Vertreter einer Genossenschaft gute Arbeit. Das war auch am 30. Juni während der jüngsten ordentlichen Vertreterversammlung der Karl Marx der Fall, die über das zurückliegende Geschäftsjahr, den Lagebericht und die finanzielle Situation des Unternehmens zu befinden hatte. Das Urteil der 38 anwesenden Vertreter konnte auch Karl Fietzek, Wirtschaftsprüfer des Verbandes Berlin-Brandenburgischer-Wohnungsunternehmen (BBU), bestätigen, der den unabhängigen Abschlussbericht für das Jahr 2009 vorgelegt hatte. Demnach kann die Karl Marx auf eine stabile Entwicklung zurückblicken, die sich auf eine ordentliche Haushaltsführung gründet. Um das zu unterstreichen, hob Fietzek die hohe Eigenkapitalquote der Genossenschaft hervor, die mit knapp 50 Prozent deutlich über der vieler anderer brandenburgischer Wohnungsunternehmen liegt, die im Durchschnitt auf 37 Prozent verweisen können. Der Wert drückt in gewisser Weise die Solidität eines Unternehmens aus und erleichtert, je höher umso günstiger, die Beschaffung von Finanzmitteln bei den Banken, die etwa für die weitere Modernisierung der Bestände benötigt werden. Dafür gab die Karl Marx im vergangenen Jahr 13,1 Millionen Euro aus, während 4,4 Millionen Euro in das Neubauprojekt an der Saarmunder Straße flossen. Die Entwicklung ihrer 6.602 Bestandswohnungen bleibt denn auch wichtiger Schwerpunkt der Genossenschaft, denn die Modernisierung ist noch nicht abgeschlossen. „Ein Viertel haben wir noch vor uns“, sagte Vorstandsvorsitzender Ulf Hahn.
Aus diesem Grund stimmten Vertreter ebenfalls einstimmig dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des 2010 erwirtschafteten Bilanzgewinnes von 997.200 Euro zu. Die Summe fließt in die Rücklagen als Basis für kommende Aufgaben. Dazu wird zunächst kein weiteres Neubauprojekt gehören, wie Ulf Hahn erläuterte. Zwar behielten entsprechende Pläne an der Straße Zum Jagenstein in der Waldstadt ihre Gültigkeit, würden aber wegen fehlender flankierender Fördermittel bis mindestens 2015 zurückgestellt. „Wenn wir bauen, dann mit dem Ziel: Quadratmeterpreise unter 10 Euro zu realisieren, damit solche Wohnungen für unsere Mitglieder auch bezahlbar sind“, so Ulf Hahn.
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