Genossenschaftliches Wohnen
Das andere Wohnen

Wohnen ist mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Wohnen ist Gemeinschaft und Wohnen ist Leben - gerade in Genossenschaften. Denn hier steht der Gedanke des Für- und Miteinanders im Vordergrund.

Genossenschaftsanteile als Basis

Die Vielfalt der Wohnungs- und Baugenossenschaften ist sehr groß, aber das demokratische Prinzip trägt sie alle. Jedem Bürger steht es frei einer Genossenschaft beizutreten. Hier hat nicht der das Sagen, der die meisten Anteile erwirbt. Es gilt grundsätzlich: Jedes Mitglied hat ein Stimmrecht - eigentlich auch eine Stimmpflicht. Ein wichtiger Unterschied beispielsweise zum Aktionär eines Unternehmens ist der: Nicht wer am meisten Anteile hat, sondern wer abstimmt, hat das Sagen. Und vergessen wir nicht: So scheinbar gering im Verhältnis zum Gesamtetat ein Genossenschaftsanteil ist, es kommt eine Menge Kapital zusammen. Und es ist Ihr Geld, das die Basis fürs Bauen und Wohnen in unserer Genossenschaft bildet. Der Kapitalgewinn von Wohnungsgenossenschaften besteht weniger in Zinsen. Unsere Renditen heißen: Besser gepflegte Wohnungen mit einem freundlichen Umfeld, eine gute Bausubstanz, Investitionen in eine gesicherte Wohnzukunft.

Lebenslanges Wohnrecht

Was macht das Wohnen bei Genossenschaften so attraktiv? Das ist einmal die Tatsache, dass man als Mitglied gewissermaßen "Mieter im eigenen Haus" ist. Das gibt nicht nur ein gutes Gefühl, sondern verschafft auch ein lebenslanges Wohnrecht. Das Genossenschaftsrecht schützt also das Wohnen besser als das normale Mietrecht.

Andererseits aber kann das Mitglied jederzeit seinen Nutzungsvertrag kündigen und wenn es darüber hinaus die Genossenschaft verlässt, bekommt es sein Geschäftsguthaben zurück.

Keine Spekulation oder Gewinnmaximierung

Vor allem aber: Wohnungen einer Genossenschaft sind keine Spekulationsobjekte. Das bedeutet wirtschaftlich angemessene Mieten und hohe Investitionen in die Erhaltung, auch in Gemein-schaftseinrichtungen und in den Neubau.

Service und Betreuung

Die großen Genossenschaften, wozu auch die unsere zählt, kommen ohne Verwaltung, Hierarchie und eine notwendige Bürokratie nicht aus. Worum wir uns bemühen: Den Alltag menschlicher zu verwalten, die Probleme unserer Mitglieder ernst zu nehmen, freundlich zu sein, Lösungen zu finden.

Mieterfest ZeppelinstraßeSelbsthilfe, Selbstbestimmung, Selbstverantwortung

Das sind die Säulen auf denen das genossenschaftliche Denken aufgebaut ist. Es ist doch klug, nicht nur die eigenen vier Wände, sondern das Ganze zu sehen und zu fördern. Mag auch das Wort Solidarität manchem veraltet und aus einer vergangenen Zeit klingen. Es heißt doch nichts anderes als Gemeinsinn oder Zusammengehörigkeitsgefühl.